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Meldung vom 20.11.2019

Städtefreundschaft mit Leben füllen

Es war für den Taunussteiner Freundeskreis Caldes de Montbui ein ereignisreiches Jahr. Mit leicht verändertem Vorstand sind für das kommende Jahr weitere Aktivitäten geplant, um die Städtefreundschaft mit der katalanischen Stadt nahe Barcelona mit Leben zu füllen. In seienem Rechenschaftsbericht während der jüngsten Mitgliederversammlung nannte der Vorsitzende Mihael Wolf neben den acht Vorstandsitzungen und sieben gut besuchten Stammtischen den Besuch von Vorstandsmitgliedern in der Partnerstadt im November 2018, um vor allem organisatorische Fragen zu besprechen. Im April flogen rund 20 Schülern aus Taunusstein zum Schulaustausch des Gymnasiums Bleidenstadt und der Escuela Pia nach Caldes. Im Juni erfolgte der Gegenbesuch der katalanischen Schüler in Taunusstein. Höhepunkt und Kraftanstrengung zugleich bedeutete das 30-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft mit 36 Katalanen als Gäste und einem musikalisch umrahmten Festakt im Bürgerhaus Taunus am 5. Juli. Im kommenden Jahr ist eine Reise zur Fiesta Escaldàrium Anfang Juli 2020 geplant, ergänzt um einen Festakt dort zum 30-jährigen Bestehen der Stadtfreundschaft.

Zur Mitgliederversammlung gehörte satzungsgemäß die Neuwahl des Vorstandes. Jeweils einstimmig gewählt wurden Michael Wolf wie bisher als Vorsitzender und Klaus Möller als dessen Stellvertreter. Neuer Schatzmeister wurde Ralf Neumann und Schriftführerin wie bisher Barbara Hanika. Zu Beisitzern wurden gewählt Gerald Hilger, Manfred Metzner und Marlies Nowak.

(Veröffentlich im VRM am 20.11.2019, Text Rudolf Dertinger)

Bürgerfest in Taunusstein und katalanische Weihnachten

Was haben das sommerliche Taunussteiner Bürgerfest und winterliche katalanische Weih-nachten gemeinsam? Das lässt sich wie folgt beantworten:
Im November flog eine 9-köpfige Delegation aus Taunusstein nach Caldes de Montbui. Zweck der Reise war es, neue Begegnungen zwischen den Partnerstädten zu initiieren und das für 2019 anstehende 30-jährige Jubiläum zu planen.
Im Rathaus von Caldes traf die Delegation den Stadtverordneten Isidre Pineda Moncusí zu einer gemeinsamen Beratung über die Zukunft der Städtepartnerschaft. Michael Wolf und Klaus Möller vom Freundeskreis Caldes luden zum Taunussteiner Bürgerfest am 6. /7. Juli 2019 ein. Dies soll den Rahmen geben für das im Jahr 2019 anstehende 30-jährige Jubiläum der beiden Partnerstädte. Am Vorabend des Bürgerfestes ist der Festakt zum Jubiläum ge-plant. Erfreut nahm Pineda die Einladung ein und lud im Gegenzug die Taunussteiner zur „Fe-ria de Navidad“ (katalanische Weihnacht) am 1.12.2019 nach Caldes ein. Auch hier soll ein Festakt anlässlich der 30-jährigen Städtepartnerschaft erfolgen.
Pineda, ein überzeugter Europäer, äußerte den Wunsch, ob auch andere Taunussteiner Part-nerstädte am Bürgerfest 2019 partizipieren können. Ralf Neumann, Vorstandsmitglied im Amicizia Molise Taunusstein - Toro e.V., sicherte zu, diese Idee nach Taunusstein und seiner italienischen Partnerstadt Toro zu transportieren. Pineda plant, für die Feria de Navidad auch Caldes französische Partnerstadt, Saint-Paul-lès-Dax, einzuladen.
In einem weiteren Gespräch mit dem Partnerverein Cercle d’amics des Taunusstein unter Leitung von Emma Garcia wurden die Details beider Begegnungen besprochen. Auch ist ge-plant, im Rahmen des Taunussteiner Bürgerfestes katalanischen Sekt zu kredenzen. Sofern realisierbar, revanchieren sich die Taunussteiner mit einem Konzert von „Cantando Cantabile“ im Rahmen der Gegenbegegnung an der Feria de Navidad in Caldes.
Thomas Albrecht von der Musikschule Hünstetten-Taunusstein führte indes einen Gedanken-austausch mit Montserrat Pieres, der Leiterin der dortigen Musikschule. Im Ergebnis soll im Sommer 2019 ein musikalischer Austausch von Musikschülern beider Schulen erfolgen. Ge-plant ist, dass sie am Festakt der 30-Jahr Feier Caldes-Taunusstein am 5. Juli 2019 mitwir-ken. Außerdem sollen möglicherweise Gespräche der Musikschullehrer beider Schulen erfol-gen, die als Multiplikatoren für künftige Begegnungen fungieren.
Ralf Neumann vom TSV-Bleidenstadt wird die wohl größte Begegnung im kommenden Jahr stemmen: Im Gespräch mit Xavi Ortega Guillen lud Neumann zu einem sportlichen Vergleich der Jugendfußballer aus Caldes mit dem JFV Taunusstein im Sommer 2019 ein.
Die freien Stunden nutzte die Taunussteiner Delegation für fröhliche Gespräche mit den kata-lanischen Gastgebern sowie für einen Besuch der Mittelmeermetropole Barcelona.
(aus der Pressemittelung vom 26.11.2019)

Katalanen feiern Oktoberfeste in Taunusstein

Brauchtum wird in Taunussteins Partnerstadt Caldes de Montbui ganz groß geschrieben. Doch auch die Art der Bayern, Brauchtum zu feiern, gefällt den Katalanen sehr. So sehr, dass die Präsidentin des Cercle d’Amics de Taunusstein, Emma Garcia, um einen Besuch von Oktoberfesten im bayrischen Stil ersucht hatte. Dem Wunsch der Katalanen folgte der Vorsit-zende des Freundeskreises Caldes de Montbui, Michael Wolf, und lud zu Oktoberfesten in Taunusstein ein.
Überschattet wurde die Begegnung der Partnerstädte durch die Ereignisse im Zusammen-hang mit den Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien. Einige Calderins nahmen die sich überstürzenden politischen Ereignisse in ihrer Heimat sogar zum Anlass, kurzfristig auf eine Reise nach Taunusstein zu verzichten.
Die meisten waren jedoch reisewillig und kamen mit dem Flugzeug nach Taunusstein. Unter-gebracht waren die Katalanen in Gastfamilien, unter anderem bei einem englisch-französischen Ehepaar aus Taunusstein, was den europäischen Charakter der Begegnung unterstrich.
Noch vor der Reise hatten sich die Frauen aus Caldes je ein Dirndl besorgt, das sie dann nach Taunusstein mitbrachten. Zusammen mit ihren ebenfalls in Tracht gekleideten Gastge-bern begaben sich die Calderins auf Oktoberfeste in Taunusstein.
Gefeiert wurde zunächst beim Kerbetanz der Kerbegesellschaft Hahn bis tief in die Nacht, wo die Show- und Partyband „Grumis“ mächtig einheizte. Direkt am nächsten Morgen ging es dann munter weiter auf dem Oktoberfest des SV Seitzenhahn. Dort ließen sich die Katalanen bayrische Schmankerl wie Grillhaxen und Weißwurst zum Festbier schmecken. Zum Schluss wurde noch der Kerbeumzug in Hahn mitgenommen, damit auch das hessische Brauchtum nicht zu kurz kommt.
Zum Begleitprogramm gehörte auch ein Stadtrundgang in Mainz. Am Abreisetag ging es dann nach Frankfurt. Sprichwörtlicher Höhepunkt war die Besichtigung des Main-Towers. Am Flughafen hieß es dann leider Abschied nehmen.
Ein herzliches Dankeschön vom Freundeskreis Caldes an den Hahner Kerbeverein und den SV Seitzenhahn für die Sitzplatzreservierungen und die rauschenden Oktoberfeste, die einen bleibenden Eindruck bei den Katalanen hinterlassen haben.
(aus der Pressemitteilung vom 12.10.2017)

Besuch des Escaldàriums in Caldes de Montbui vom 6.-11. Juli 2017

„Lololó“, so lautet der Schlachtruf zum Escaldàrium in Taunussteins Partnerstadt Caldes de Montbui. Wer nicht textsicher ist, kann es auf den T-Shirts nachlesen, die fast jeder Besucher des Ereignisses trägt. Eine Gruppe Taunussteiner folgte der Einladung der Partnerstadt Cal-des de Montbui und besuchte nun zum zweiten Mal das Escaldàrium. Dieses Fest gibt es nur in Caldes und beschreibt den Mytos der mit 74 °C zweitheißesten Quelle in Europa, die unmit-telbar vor dem Rathaus in Caldes aus dem Boden tritt. Wegen der großen Hitze im Juli be-gann das Fest der feierfreudigen Katalanen erst nach Mitternacht.
Die „Diables de Caldes“, als Teufel verkleidete Menschen, gestalten ein spektakuläres Boden-feuerwerk. Die „Bombers“, also die Feuerwehr, sorgen gleichzeitig mit ihren Spritzen für Ab-kühlung. Das einstündige Schauspiel wird von einer Band musikalisch untermalt mit mysti-schem Folk-Pop, eigens komponiert für das Escaldàrium. Das Spektakel bewunderten rund 3000 Zuschauer aus aller Welt. Danach wurde bis zum Anbruch des nächsten Tages weiter gefeiert.
Die von den Vorsitzenden der Partnerschaftsvereine Emma Garcia aus Caldes und Michael Wolf aus Taunusstein gestaltete Reise beinhaltete natürlich auch weitere Höhepunkte. Barcelona liegt gleich um die Ecke, so dass die Taunussteiner die Mittelmeermetropole erfor-schen konnten. Der botanische Garten in Blanes gehörte zum Programm, ebenso wie eine Sektprobe im katalanischen Rheingau, dem Penedès. In Blanes an der Costa Brava und in Sitges an der Costa del Garraf konnten die Taunussteiner bummeln gehen. Wer wollte, nahm ein erfrischendes Bad im Mittelmeer.
Vor dem Escaldàrium konnte man Aufführungen der verschiedensten Brauchtumsgruppen bewundern. Für die Kinder der Partnerstadt gab es in den Mittagsstunden das Espumarium, eine einstündige Schaumschlacht auf einem öffentlichen Platz.
Untergebracht waren die Taunussteiner teils in Gastfamilien und teils im Hotel. Neben den katanischen Freunden hatte man Gelegenheit, mit Franzosen ins Gespräch zu kommen. Denn eine Delegation aus der der französischen Partnerstadt Saint-Paul-lès-Dax war ebenso präsent. Diese feierten just zum Escaldàrium mit den Calderins ihre 5 Jahre Städtepartner-schaft
Nach 6 anstrengenden Tagen mit großer Hitze traten die Taunussteiner die Rückreise in die regnerische Heimat an.
(aus der Pressemitteilung vom 13.07.2017)

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