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Beschlussvorschlag:

 

  1. Dem Umzug des Baubetriebshofes der Stadtwerke Taunusstein von Taunusstein-Orlen, Mittelgasse 40 nach Taunusstein-Hahn, Aarstr. 157 wird zugestimmt.

 

  1. Mit dem Grundstückseigentümer StaTa GmbH ist ein, von der Betriebskommission zu beschließender, langfristiger Mietvertrag (10 Jahre, mit Verlängerungsoption) abzuschließen.

 

  1. Die Betriebskommission ist regelmäßig über den aktuellen Sachstand des Projektes zu informieren.

 

  1. Die Vorlage wird über den Magistrat und den Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschuss an die Stadtverordnetenversammlung zur endgültigen Beschlussfassung überwiesen und den Ortsbeiräten Orlen und Hahn zur Kenntnis gegeben.

 

 

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Sachverhalt:

 

Der Standort des derzeitigen Baubetriebshofes in der Mittelgasse 40 in Taunusstein-Orlen ist aufgrund fehlenden Baurechtes in seiner Flexibilität eingeschränkt. Der jetzige Baubetriebshof befindet sich in einem reinen Wohngebiet. Renovierung- und Erweiterungsmaßnahmen sind aufgrund immissions- und emissionsrechtlicher Vorgaben im Baurecht nicht oder nur schwer umsetzbar. Daher gibt es seit mehreren Jahren die Überlegungen zur Standortverlegung.

 

Die Belegschaft, bestehend aus ca. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, muss schon seit Jahren in beengten räumlichen Verhältnissen (insbesondere Sozial- und Aufenthaltsräume) arbeiten.

 

Standortsuche:

Hierfür wurden durch den Fachbereich 2, maßgebend die Stadtentwicklung, nach Angaben der Stadtwerke bereits mehrere Standorte untersucht und bewertet.

 

Um im Betrieb des Bauhofes eine Einsparung bei den Fahrzeiten zu den Einsatzstellen zu erzielen, wurde ein Standort in den einwohnerstarken Stadtteilen in Hahn, Bleidenstadt oder Wehen gesucht. In diesen Stadtteilen wurden fünf Alternativstandorte geprüft, welche eine ausreichende Fläche aufwiesen. Diese kamen unter anderem aufgrund von naturschutzfachlichen Bedenken oder aufgrund der Eigentumsverhältnisse nicht in Betracht.

 

Auch das in die engere Wahl gekommene Gelände in Hahn (Flur 16, Flurstück 30/2), welches als Standort für den Winterdienst des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen genutzt wird (Eigentümerin: BRD) wurde wegen der hohen Baukosten und wegen des sich darauf befindlichen Baumbestandes, der gefällt werden müsste, wieder verworfen.

 

Die Grundstücksgröße orientiert sich am Flächenbedarf der Betriebszweige Wasserversorgung, Ortsentwässerung und Bauhof.

 

Deren Aufgaben sind:

 

  • Sicherstellung der Versorgung der Bevölkerung und der Gewerbetreibenden mit, in qualitativ und quantitativer Hinsicht, hochwertigem Trinkwasser

 

  • Sicherstellung einer ordnungsgemäßen und schadlosen Sammlung von Schmutz- und Niederschlagswasser ohne Schädigung der ober- und unterirdischen Gewässer.

 

  • Gewährleistung einer schnellen, flexiblen, effizienten und wirtschaftlichen Einsatzbereitschaft zur Auftragserfüllung (Winterdienst, Grün- und Friedhofspflege, Landschaftsbauarbeiten).

 

Zur Erfüllung dieser Aufgaben gehören die Bereitstellung von Fahrzeugen, Maschinen und Gerätschaften. Weiterhin bedingt dies die Vorhaltung von Materiallager, Schüttgutflächen, Salzlager und Stellplatzfläche für Entsorgungscontainer.

 

Zum Zwecke der Erhaltung des zentralen Gewerbestandortes Hahn sowie zur Etablierung des künftigen Baubetriebshofes der Stadtwerke Taunusstein hat nun die StaTa GmbH die Gewerbeliegenschaft Aarstraße 157 in Taunusstein-Hahn („Hessapp-Gelände“) mit einer Größe von 28.671 m² und den darauf befindlichen Produktions- und Bürogebäuden angekauft.

 

In einem Teil der Bürogebäude und in der Halle 5 sowie einer entsprechenden Außenfläche soll nun der Baubetriebshof neu etabliert werden. Erste Abstimmungsgespräche und Vororttermine mit der StaTa GmbH und dem verantwortlichen Architekten haben bereits stattgefunden.

 

Als Miete muss für Büroräume mit 6,00 €/qm, Halle mit 2,50 €/qm und Außenflächen mit 1,00 €/qm gerechnet werden. Bei einem erforderlichen Flächenbedarf von rund 6.500 qm würde sich eine Jahresmiete von ca. 135.000,00 € jährlich ergeben. Diese würde eine Erhöhung der Wasser- und Abwassergebühren von ca. 0,02 bis 0,05 € bedeuten. Auf den Stundenverrechnungssatz des Bauhofes würde sich die Miete mit rd. 2,00 € auswirken.

 

Bei dem ursprünglich geplanten Standort „Röderweg“ waren vom Fachbereich 2 Mietkosten in Höhe von ca. 160.000,00 € jährlich ermittelt worden. Aufgrund der zwischenzeitlich nicht unerheblich gestiegenen Baukosten, hätten sich diese weiter erhöht und den Gebührenzahler entsprechend mehr belastet.

 

 

 

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Finanz. Auswirkung:

 

 

Ja

 

 

Nein

 

 

 

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