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Beschlussvorschlag:

Der Magistrat wird gebeten,

die Ausschreibung eines Wettbewerbs für zukunftsweisendes und nachhaltiges Bauen in die Wege zu leiten.

Eingereicht werden sollten Entwürfe für Neubaugebiete, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Klimaneutralität, d.h. bilanziell ohne den Ausstoß von Treibhausgasen zu betreibende Bauten mit reduziertem Flächenverbrauch
  • klimafreundliche Energie- und Wasserbilanz
  • Bauweise nach dem Plus-Energie-Prinzip
  • anteilige Ausstattung mit Sozial- und altersgerechten Wohnungen
  • Minimierung des motorisierten Individualverkehrs sowie der Oberflächenversiegelung, landschaftsangepasstes Raumprogramm

 

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Sachverhalt:

Mit dem aktuellen Klimawandel kommen auch auf die Stadtplanung neue Herausforderungen zu, die zukünftige Bauplanung den veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Konventionell entwickelte Neubaugebiete tragen grundsätzlich nicht zur CO2-Emissionsminderung bei, sie emittieren zusätzliche Treibhausgase. 

Darüber hinaus wissen wir, dass ohne eine Minderung der Treibhausgasemissionen im Verkehr die Klimaschutzziele nicht zu erreichen sind. Daher muss die stärkere Nutzung von klimaschonenden Verkehrsmitteln wie ÖPNV, das Fahrradfahren, Mitfahrbänke, zu Fuß gehen zu können oder Car-Sharing-Angebote in die Stadtplanung aufgenommen und gefördert werden. 

Damit ist klar, dass die angestrebte Klimaneutralität eine gewaltige Aufgabe darstellt, die neues Nach-Denken und neue Ideen erfordert, aber auch viele Chancen eröffnet, die Stadtgemeinschaft zu beteiligen und zu beleben ein zukunftsweisendes Zuhause zu gestalten, das für uns und für unsere Enkel Taunusstein attraktiv macht. 

Ein Wettbewerb kann sowohl die Verwaltung als auch die Öffentlichkeit über Möglichkeiten und Spielräume des klimaneutralen Bauens informieren und fundierte Entscheidungsgrundlagen liefern, um sowohl Neubaugebiete als auch die Sanierung des Bestandes im Sinne des Klimaschutzes zu gestalten.

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