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Beschlussvorschlag:

 

Antrag:

  1. Der Magistrat wird beauftragt, nach der Errichtung einer Stele am Platz der ehemaligen Synagoge in Wehen das nächste Etappenziel im Rahmen der Erinnerungskultur in Taunusstein in Angriff zu nehmen, die Verlegung von Stolpersteinen.
  2. Das Projekt „Stolpersteine Taunusstein“ soll als öffentliches Projekt angelegt werden. Bürgerschaftliches Engagement ist dabei ebenso erwünscht wie bei der Entwicklung des Konzeptes für die Stele durch die Beteiligung der „Projektgruppe Lebendige Erinnerungskultur“. Hierzu zählen insbesondere auch die Taunussteiner Kirchen, die Lokale Agenda 21, Taunussteiner Schulen/ Schulklassen und weitere ehrenamtliche Organisationen bzw. interessierte Bürgerinnen und Bürger.
  3. Die Verlegung von Stolpersteinen stellt im Vergleich zu der Stele das Schicksal des Einzelnen stärker in den Vordergrund. Daher bedarf die Verlegung von Stolpersteinen als Form des Gedenkens sorgfältig recherchierter Biografien. Weiterhin sollen die Stolpersteine im Einvernehmen mit den betroffenen Grundstückseigentümern verlegt werden.
  4. Die für das Projekt erforderlichen finanziellen Mittel werden bereitgestellt, soweit das Projekt nicht durch Spenden, wie von vielen Seiten bereits zugesagt, abgedeckt werden kann.
  5. Die Stadtverordnetenversammlung ist baldmöglichst über den Stand der Angelegenheit und einen möglichen Zeithorizont bis zur Realisierung der Verlegung der Stolpersteine zu informieren.
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Sachverhalt:

 

Die Stolpersteine sind im Boden verlegte kleine Gedenktafeln, die an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Mit der Verlegung von Stolpersteinen in Taunusstein wollen wir an die Lebenswege der Menschen erinnern, die hier in Taunusstein gelebt haben und auf sehr unterschiedliche Art und Weise zu Opfern des Nationalsozialismus wurden.

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